Die Nachlese zur Landtagswahl und Diskussionen über die Fortführung der Landesregierung mit den Grünen waren die dominierenden Themen der letzten Video-Vorstandssitzung der CDU Tettnang.
Einen Grund für das schlechte Abschneiden ihrer Partei sahen die Vorstandsmitglieder drin, dass es nicht gelungen sei, dem zweifellos beliebten Ministerpräsidenten eine ebenbürtige personelle Alternative entgegen zu stellen. Hinzu kam, dass es durch die als schlecht wahrgenommene Corona-Impf-Politik des Bundes und den Maskenskandal mehrerer Bundestagsabgeordneter nicht gerade Rückenwind aus Berlin gab.
Einig war man sich, dass die neue Legislaturperiode mit einem personellen Aufbruch an der Parteispitze einhergehen sollte.
Dass sich Ministerpräsident Kretschmann nun für die Fortführung der Koalition mit der CDU entschieden hat, freut die Vorstandsmitglieder einerseits, teilweise wurde hier aber auch kritisch nachgefragt, wie viel eigene Themenschwerpunkte man unter den neuen Bedingungen in dieser Koalition noch setzen kann. Erhofft wird, dass beispielsweise die Klimaziele zugleich einen Innovationsschub bewirken, die Schuldenbremse eingehalten wird und bei Bildung und Sicherheit die CDU-Handschrift deutlich erkennbar bleibt.
Eine Regierungsbeteiligung um jeden Preis lehnt die örtliche Parteibasis ab.


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