Letzte Woche fand beim CDU Bürgerstammtisch im Culinarium eine erste Wahlanalyse und die Ziehung der Gewinner der Ideenkarten statt.

Nach der Begrüßung beglückwünschte der stellvertretende Vorsitzende Achim Lange die zukünftigen Mandatsträger und dankte allen Kandidatinnen und Kandidaten für ihren Einsatz, denn nur so konnte ein Gesamtstimmenergebnis von 57.109 Stimmen erzielt werden. Somit bleibt die CDU die stärkste Fraktion, allerdings auch mit dem Verlust von zwei Sitzen im neuen Ratsgremium. Die Anwesenden diskutierten, wie sie auch nach der Wahl mit älteren und jüngeren Bürgerinnen und Bürgern im Gespräch bleiben und gemeinsam die Zukunft in Tettnang vertrauensvoll gestalten können. Lothar Riebsamen berichtete von der Bundespolitik und dass bei der Kommunalwahl bei der Stimmabgabe die politische Großwetterlage eine stärkere Rolle als bislang spielte. Die Inhalte wurden weniger differenziert betrachtet, das Klimaschutzthema überlagerte bei dieser Wahl viele andere Themen. Die Kritik, auch der jüngeren Generation, muss ernst genommen werden, denn sie haben Anspruch auf eine nachhaltige, Ressourcen schonende Politik. Daran gab es keinen Zweifel.

Ideenkarten:

Erfreulich viele Ideenkarten sind eingegangen. Kathrin Senn hat diese dankenswerterweise zusammengefasst. Hier ein kleiner Ausschnitt der Zuschriften, wie Tettnang noch besser werden kann:

Der Einzelhandel solle gestärkt werden; die gesetzlich vorgeschriebenen Kita-Plätze müssen geschaffen werden, damit Tettnang attraktiv für Familien bleibe; der Kreisverkehr Oberhof/Schäferhof müsse gebaut werden und das verdichtete Bauen müsse verlangsamt werden, bis die Infrastruktur dazu passe, um die Lebensqualität in TT zu erhalten; ein zentrumsnahes Parkhaus wäre wichtig, wenn TT Besucher möchte.

Unabhängig dieser Einsendungen wurden folgende glückliche Gewinner gezogen (separate Einladung für ein Vesper wird folgen):

Erwin Tremp, Claudia Gössl, Dr. Heinz Schwarz, Dieter Friesewinkel und Luise Ruhm (Oberlangnau)

Vorsitzende Sylvia Zwisler bedankte sich bei allen Gästen für die offene Gesprächskultur. „Schön wäre es, wenn künftig mehr Interessierte bei uns mitmachen, für einzelne Projekte, aber ganz besonders mit dem Blick für das Gesamtgefüge unserer Stadt.“

« Parkraumkonzept Ein klares Signal für die B30 West »