auch für den Ortsverband Tettnang ein Grund darauf anzustoßen

So geschah es auf der letzten Sitzung des Vorstandes, in der sich die Mitglieder auch über die wechselvolle Parteigeschichte der letzten Jahrzehnte und die Herausforderungen der Zukunft austauschten.
In diesem Zusammenhang wurde auch an die in knapp einem Monat (23.07.2020) stattfindende Nominierungsversammlung für die Landtagswahlkandidatur in Laimnau erinnert. Da mit August Schuler, MdL und Christoph Sitta zwei respektable Persönlichkeiten gegeneinander antreten, ist Spannung im Wahlgang vorprogrammiert. Die Kandidatennominierung musste aufgrund der Corona-Krise mehrere Monate verschoben werden und findet auch nun unter besonderen Einschränkungen bzw. Auflagen statt. Quasi „Heimspiel“ hat hier Tettnangs stellvertretende Bürgermeisterin Sylvia Zwisler, die sich in der Nominierungsversammlung als Zweitkandidatin bewerben wird.
Vor der eigentlichen Vorstandssitzung besuchte die Runde den Walchesreuter Landwirt Uli Weber. Weber wäre von der geplanten B30-Ostvariante besonders stark betroffen und sieht seine berufliche Existenz gefährdet, da sich ein Großteil seiner Felder im Bereich der geplanten Trassenführung befindet. „Die Corona-Krise hat gezeigt, dass landwirtschaftliche Nahversorgung systemrelevant ist – seit März erlebe ich einen so großen Kundenansturm, dass ich die Nachfrage kaum noch decken kann“ gab Weber den Kommunalpolitikern mit auf den Weg. Diese stimmten dem Landwirt zu. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass ein reiner Wirtschaftswald bei Brochenzell erhaltenswerter sein soll, als hochwertige landwirtschaftliche Böden, die unsere Nahversorgung sicherstellen“, äußerte der Kauer Ortschaftsrat Alexander Schulz, „die CDU Tettnang wird sich auch weiterhin gegen die B30-Ostvariante engagieren und den künftigen Planungsprozess beim Regierungspräsidium kritisch begleiten.“



« CDU Tettnang macht´s 100% digital Nominierung unserer Kandidaten »