Loretostraße findet Anklang beim Bürgerstammtisch

Die Baumaßnahme ist so gut wie fertig und die Parkplätze in der Loreto-/Marienstraße können alsbald in Betrieb genommen werden. Die CDU Tettnang zeigte im Gasthaus Traube Bilder der Straßenbauarbeiten rund um die Hermann-, Goethe-, Mörike- und Manzenbergstraße.

 

 

Tiefbauamtsleiter Horst Hölz teilte auf Anfrage mit, dass der Gesamtkostenrahmen von 2,7 Mio. EUR voraussichtlich eingehalten werden kann. JU Vorsitzender Daniel Funke meinte: „Das ist ein Lob wert, da nicht gerade selbstverständlich, wenn man beispielsweise aktuell die Kostenüberschreitungen der Unterkunft in Hagenbuchen betrachtet.“

 

Verschiedene Anwohner, welche die Situation tagtäglich vor ihrer Haustür beobachten, brachten nachvollziehbare Argumente in die Diskussion ein. Beispielsweise müssten die Markierungen schnellstens aufgebracht werden, um Unfälle zu vermeiden. 
Oder, dass aufgrund der neuen Einbahnregelungen die Schüler am Manzenberg auf die neue Verkehrsordnung und Radwege speziell hingewiesen werden sollte.

 

Die Verkehrssicherheit am Schulzentrum würde erhöht, wenn künftig weniger Autos und Busse den Manzenberg anfahren würden. Es wurde in der Runde einhellig die Meinung geäußert, dass es für die Schülerinnen und Schüler vorteilhaft ist, auch von der Bushaltestelle aus ein paar Schritte mehr zu laufen. Der Gemeinderat möge sich deshalb überlegen, künftig die Bushaltestellen in der Langenargener Straße und ggf. im Schäferhof zu belassen. Dass die Busfahrpläne funktionieren, hätte sich während der Bauphase herausgestellt. Das oberste Kriterium müsste doch sein, mit den Umbaumaßnahmen die Verkehrssicherheit maximal zu erhöhen.

 

Für die Eltern des Martin-Luther-Kindergartens wäre es zudem wichtig, wieder wenigstens 2 – 3 „Bring- und Abholparkplätze“ (zeitbegrenzt) in der Hermannstraße auszuweisen.

 

Die engere Fahrbahn und der Fahrfluss unterhalb vom Arco Azzurro muss beobachtet werden. Bedauerlich ist, dass dadurch weitere Parkflächen entlang der Straße wegfallen.

 

Von den Anwohnern gibt es grundsätzlich viel Lob für die Neugestaltung, die Bauleitung und für den ausführenden Bautrupp der Firma STRABAG, der ein offenes Ohr für die betroffenen Anwohner hatte.