B 30 bzw. Planungsfall 7 früher: Heute B 30-neu: Fraktionsmeinungen

1994: Damals gab es nur die Trassen Ost oder West, wobei das Regierungspräsidium die Osttrasse favorisiert hatte.

Das RP musste dann bei der Versammlung in TT erfahren, dass der Gemeinderat sehr sachbezogen gegen die Osttrasse argumentierte, erklärt der damalige Fraktionsvorsitzende Franz Forster.

 


Folglich der Beschluss: „Die Stadt Tettnang stimmt einer B 30 Ostumfahrung von Meckenbeuren nicht zu“. „Diesem Beschluss schlossen sich der Gemeinderat in Meckenbeuren, der Kreistag und der Regionalverband an.
Das Votum der Region war eindeutig: die Westtrasse.

23 Jahre später wird wieder über den Trassenverlauf heftig debattiert. Wie sich die Verkehrsströme ändern, wird in einem Gutachten vorgestellt. Aber es fehlen noch zur Abwägung Lärmgutachten, Umweltverträglichkeitsstudien, das Thema Kosten etc.

Die Fraktionen gaben eine Stellungnahme wie folgt ab:
Sylvia Zwisler (CDU): „Nach der Stellungnahme der Fraktionen im Gemeinderat in Meckenbeuren, müssen wir uns ebenfalls heute bereits positionieren, wenn uns auch noch nicht alle Gutachten zur Abwägung vorliegen. Beispielsweise macht uns der zusätzliche Verkehr durch eine Osttrasse oder die Durchtrennung vieler wertvoller landwirtschaftlicher Flächen die Abwägung in Tettnang leichter. Unsere Meinung als CDU-Fraktion ist ganz klar die Trasse West“.
P. Gaissmaier (FW): „Auch von unserer Seite – nach den vorgestellten Fakten – eine eindeutige Positionierung für die Westtrasse“.
H. Schöpf (Grüne): „Seinerzeit hat unsere Fraktion die West-Trasse nicht mitgetragen. Im Moment sehe er aber die Notwendigkeit einer Stellungnahme nicht“.