Wohnungswirtschaftliche Studie

Der Entwurf der Studie mit Stand vom 20.10.2016 war Thema in der Gemeinderatsitzung vom 14.12.2016 (Büro UmbauStadt).

Ziel:
Die Studie sollte aufzeigen, wie sich die Wohnsituation und der Bedarf bis 2030 entwickelt.


Es wurden hierzu 1.380 Haushalte in Tettnang befragt und die Statistik bei einem Rücklauf von 425 Fragebögen erstellt.
Bis zum Jahr 2030 wurden für Tettnang rd. 19.500 Einwohner prognostiziert (Zugang von ca. 6%). Ebenso würde die Bevölkerung älter als bisher.

Empfehlung der Studie:
Die Wohnbedarfsrechnung hat bis 2030 ein Bedarf von 1.304 neuen Wohnungen ergeben (87 Wohnungen pro Jahr inkl. Flüchtlingszuzug). 2010 bis 2014 wurden durchschnittlich 58 Wohnungen im Jahr realisiert.

Stadtrat Georg Haug sprach die geringe Rücklaufquote dieser Befragung an und fragte nach der Aussagekraft. Ebenso sprach er die begrenzten Umsetzungsmöglichkeiten durch die Kommune an.

Stadträtin Sylvia Zwisler verwies auf die Kosten der Studie, d. h. ob diese nun tatsächlich rd. 30.000 EUR gekostet hätte?
Stadtbaumeister Zöhler bzw. Bürgermeister Walter konnten leider keine Aussage darüber machen. Diese Studie wäre jedoch im Zuge des ISEK – Verfahrens beauftragt und für ISEK wurden  insgesamt 75.000 EUR für das Jahr 2016 beplant.

Diese von der Verwaltung in Auftrag gegebene Studie soll auch dem Regierungspräsidium Tübingen für Flächennutzungsplanberatungen zur Verfügung gestellt werden. Das Regierungspräsidium bedient sich allerdings bei Flächennutzungsplänen vor allem der Daten des statistischen Bundesamtes.

Der Gemeinderat nahm die Studie zur Kenntnis. Diese soll bei künftigen Entscheidungen in Tettnang mit berücksichtigt werden.