„Binketshofer“ (X) Kreisverkehr beim Flieger wird von uns neu gestaltet


Kau


„Die Maler waren da und wir sind froh, dass die Halle in gleichem baulichen Zustand ist, wie vor der Fremdbelegung durch das Landratsamt. Der Antrag der CDU Fraktion hatte somit Erfolg“, freut sich der Kauer Ortsvorsteher Joachim Wohnhas beim Stammtisch in der Krone. Die lokalpolitisch Interessierten hörten dass die Seldnerhalle zum Schulbeginn tatsächlich von den Schülern und Vereinen wieder genutzt werden kann.

 

Amtierende und ehemalige Ortschaftsräte sprachen u. a. die fehlende Überquerungshilfe beim Feuerwehrhaus an, die bereits länger im Gespräch wäre. Es wurde darauf hingewiesen, dass es notwendig ist, die Verkehrsschau morgens um 7.00 Uhr an diesem Brennpunkt abzuhalten und nicht am späten Vormittag, um die Situation erfassen zu können.

Apropos Flüchtlinge:


Daniel Funke und Siggi Weber fragten nach: „Wann wird endlich die Stadthalle in Tettnang für unsere Bürgerinnen und Bürger wieder nutzbar und was wurde vom Gemeinderat bislang hierfür unternommen?“ Hierauf konnten die Stadträte leider keine Antworten liefern. Auch nicht auf die wesentlichen Fragen, wie viele Asylbewerber nun tatsächlich im Jahr 2015 im Bodenseekreis registriert und wie viel davon anerkannt wurden. Diese konkreten Zahlen (Zuzug & Wegzug) sind maßgebend für die Zuweisungen von 8,8 %, also dem Anteil zur Unterbringung in Tettnang. Prognosezahlen der Zuweisungen allein sind einseitig und für bauliche Entscheidungen nur bedingt belastbar, da der Wegzug natürlich genauso mit eingerechnet werden muss. Die CDU Fraktion wird sich  in der nächsten Gemeinderat-Sitzung erkundigen und dann informieren.

Wie kann vor diesem Hintergrund bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden? „Da braucht es überregionale Konzepte der Wohnbauförderung vergleichbar mit dem sozialen Wohnungsbau der 70ger  Jahre“ so Dr. Eberhard Baur. Dies könne Tettnang allein nicht leisten, genau so wenig wie andere Kommunen. Es wäre eine lohnende Aufgabe für den neuen Sozialminister.
Bei der derzeitigen Diskussion um Steuererleichterungen war man sich einig, dass mit einem Teil der Mehreinnahmen die kleineren und mittleren Einkommen entlastet werden und der andere Teil in bauliche Infrastrukturmaßnahmen z. B. den Straßenausbau fließen sollte.

Vorsitzende Sylvia Zwisler erklärte zur CDU Mitmach-Aktion – „Kreisverkehrsgestaltung“ folgendes: „Wir haben viele befürwortende Rückmeldungen erhalten, so dass wir diese Ideen in der nächsten Vorstandssitzung konkretisieren und Anfang Oktober loslegen können. Wir wünschen uns ein paar weitere „Paten“, die unserer Pflanzaktion finanziell unter die Arme greifen.“
Ansprechpartner: Geschäftsführer Frank Spleiß oder unsere Vorstände.

 

 

 

 

 

 


X (Erklärung)

 

Binketshof
Was hat es mit dem Namen auf sich?

Der Name Binketshof, der sich auf keiner Landkarte findet, hängt auf originelle Weise mit dem Bahnhof zusammen, an dem jedes Jahr im August ganze Heerscharen fahrendes Volks zur Hopfenernte ankam und nach ein paar Wochen wieder abfuhren. Zu Beginn und Ende der Pflücke prägten die „Binkl“, wie man sie wegen des Bündels, in denen sie ihre bescheidene Habe mit sich führten nannte, das Bild rings um den Bahnhof.


Im Städtle war man zwar stolz auf die Bahn, aber dass sie dem vorstädtischen Bereich östlich der Pfarrkirche einen bevorzugten Rang einbrachte, das hätte nicht sein müssen. Was waren sie schon, die „Bahnhöfler“ – nichts als „Binklshöfer“.
Im Laufe der Zeit schliff sich im Sprachgebrauch  das Wort zum Binketshof.


Die Verspotteten zögerten nicht, zumindest in der Fasnet einen Ehrennamen daraus zu machen.