Bürgerstammtisch befasst sich mit Städtebau und Verkehr


Über ein Dutzend Interessierte diskutierten beim Bürgerstammtisch vor allem städtebauliche Themen in ungezwungener Runde mit Gemeinderäten und Vorstandsmitgliedern.

 

 

Eine Bürgerin sprach dabei die zunehmend verdichtete Bebauung in Bürgermoos an, die u. a. zur Folge hat, dass beispielsweise entlang der Fünfkirchener Straße die Zufahrten zu den privaten Grundstücken vollständig zugeparkt werden, weil Besucher keine Parkmöglichkeiten finden. Frank Spleiß betont: „Stadtverwaltung und Gemeinderäte mögen bitte an die notwendige Verkehrsinfrastruktur bei den künftigen Baugenehmigungen denken.“


Es wurde nachgefragt, in welcher Priorität der Ausbau des Radweges zwischen Bürgermoos und Braitenrain wäre, da viele Radfahrer diesen Weg tagtäglich Richtung Eriskirch bzw. Friedrichshafen befahren.
Ortsvorsteher Joachim Wohnhas berichtete aus dem AK Rad, dass diese Radverbindung in der künftigen Planung beeinhaltet wäre, jedoch ohne Zeitschiene.


Als ein Sicherheitsproblem wird zudem das Radeln auf der Langenargener Straße betrachtet, da die LKWs mit hoher Geschwindigkeit beim Kieswerk ein- und ausfahren. Markus Eser: „Vor allem für Familien mit Kindern ist es gefährlich. Hier sollte man auf das Landratsamt Bodenseekreis zugehen und  geeignete Maßnahmen einfordern.“


Weitere Sorgen bereitet der geplante Bau der Flüchtlingsunterkunft in Hagenbuchen, weil der Standort ziemlich abseits liegen würde. Nicht der Neubau per se, sondern die hohe Anzahl an Menschen, die dort auf einem Fleck angesiedelt werden sollen.
Die CDU -Räte verwiesen dabei auf die Debatte in der Gemeinderatsitzung am 11. August 2015, wo es u. a. um die Größe der Unterkünfte und Konzepte ging. Leider wurde die CDU-Fraktion mit ihrer Forderung nach kleineren Einheiten, an mehreren verschiedenen Standorten überstimmt (siehe Bericht www.cdu-Tettnang.de , Seite 5).


Bei den jetzt beschlossenen Standortgrößen mit bis zu 100 Asylbewerbern in Tettnang sehen nicht nur die CDU-Gemeinderäte eine erschwerte Integration der Menschen in die Gesellschaft. Diese wichtige Integration gilt es nun mit  vereinten Anstrengungen zu begleiten, damit sie gesellschaftlich gelingt.