3. Cadenabbia-Kolloquium mit Jens Spahn MdB


In Cadenabbia am Comer See fand am Wochenende in hochkarätiger Runde ein politischer Gedankenaustausch des CDU-Bezirksverbandes Württemberg-Hohenzollern statt.

 

Vor vielen Bundestags- und Landtagsabgeordneten, auch mit August Schuler MdL und Ministerin a. D. Tanja Gönner sowie dem Bezirksvorsitzenden Thomas Bareiß MdB, sprach der stellv. Hauptabteilungsleiter für Politik und Beratung der Konrad-Adenauer-Stiftung, Nico Lange, zum Thema "Wie geht die CDU mit den neuen Herausforderungen um?”. Dabei stellte er fest, dass das Parteiensystem vielfältiger werden wird und sich die Wählerinnen und Wähler von Wahl zu Wahl neu entscheiden werden.

Neben Nico Lange stand auch Jens Spahn, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, für Diskussionen mit den Teilnehmern des Kolloquiums aus dem CDU-Bezirksverband zur Verfügung. Bezirksvorstandsmitglied Sylvia Zwisler beurteilte die Diskussion mit dem Staatssekretär im Finanzministerium Jens Spahn als außerordentlich interessant und dass seine Thesen viel Zustimmung fanden. Ein Jahr vor der Bundestagswahl referierte er, dass die Probleme zunehmend internationaler gelöst werden müssen und dass die Europäische Union sich mehr um die europäische Sicherheitspolitik und die Flüchtlings- und Migrationsproblematik kümmern müsse. Spahn bemerkte, dass derzeit nahezu  keine neuen Flüchtlinge kämen, doch der Sommer abgewartet werden müsse, ob die verschärfte Gesetzgebung und begleitenden Maßnahmen Wirkung zeigten. “Der Arabische Frühling wird sonst zum Winter Europas.” Im Moment gäbe es eine Renaissance der typischen CDU-Themen Recht und Sicherheit. “Wer Flüchtlinge erfolgreich integrieren will, braucht Wirtschaftswachstum”, so Jens Spahn. Am Samstagabend sprach dann noch der neue Innenminister und stv. Ministerpräsident Thomas Strobl zum Thema "Starkes Baden-Württemberg”. Referent Volker Barth aus dem Kreisverband Ravensburg und Bezirksgeschäftsführer Manfred Ehrle (Bodenseekreis) zogen ein positives Resümee: "Das Kolloquium hat uns zahlreiche neue Aspekte vermittelt und wird sicherlich wiederholt.”