Bürger/innen fragen - Unions Kandidaten antworten in Schlier

 

Der Vorstand und Vorsitzender H-Jörg Müller hatte am Sonntag Nachmittag in die Festhalle in Wetzisreute eingeladen und rund 80 Politikinteressierte waren gekommen.

 

Rudi Köberle moderierte die Veranstaltung und empfahl den Wählerinnen und Wählern sich darauf zu besinnen, worüber bei der Landtagswahl wirklich entschieden werde. Es gehe am 13. März um eine bessere Bildungspolitik, die Korrektur einer verkorksten Polizeireform, mehr Sicherheit, den notwendigen Ausbau der Verkehrswege, die Entwicklung des ländlichen Raumes und um all das, was Baden-Württemberg voranbringe.

Eine Diskussionsteilnehmerin stellte fest, dass rd. 65% der Bevölkerung die Qualität der Gemeinschaftsschule ablehne, und fragte, wie sich die CDU hierzu stelle. Landtagskandidat August Schuler betonte, dass die Gemeinschaftsschulen zwar erhalten, aber vor allem die Stärken der Realschule gesichert und ausgebaut werden sollen. Auch solle wieder mehr Qualität an den Gymnasien vermittelt werden, zum Wohle der Kinder.

Alexander Fuchs sprach die Ungleichbehandlung bei der Landwirtschaft an und fragte, warum die ökologische Landwirtschaft besser als die konventionellen Familienbetriebe gefördert werde. Zweitkandidatin  Sylvia Zwisler betonte, dass beide Betriebe einen hohen Stellenwert bei der Union genießen und dass es deshalb nach dem 13. März keine unterschiedliche Behandlung mehr geben wird. "Ein wesentlicher Unterschied zwischen uns und Grün/Rot ist, dass wir auf Anreize setzen statt Verbote und eine Entbürokratisierung angehen, anstatt der derzeitigen Überregulierungen auf vielen Gebieten, beispielsweise beim Jagdgesetz oder der Landesbauordnung.“

A. Maier fragte nach, warum von 2013 - 2014 ca. 3 Mrd. neue Schulden trotz Rekordeinnahmen unter Grün/Rot gemacht worden sind?
August Schuler: "Eine Finanzpolitik ohne neue Schulden steht für uns an erster Stelle. Wir wollen nachhaltig wirtschaften und der jungen Generation Chancen eröffnen und keine immer höheren Schuldenberge hinterlassen."

Rudi Köberle riet den Anwesenden, sich die Wahlplakate genau anzusehen. Die Grünen hätten nicht den Mut, ihre angeblichen Erfolge zu thematisieren. Sie wüssten sehr wohl, dass ihre Bildungspolitik, die Polizeireform, der überzogene Radwegeausbau nicht ankämen. Deshalb würden sie Sachaussagen durch harmlos lächelnde Gesichter ersetzten.

 


„Regieren ist keinesfalls nur eine Stilfrage, sondern bodenständiges Arbeiten mit Weitsicht und Nachhaltigkeit."