Norbert Barthle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur setzt sich für die B 30 ein

 


In seinem kurzen Referat stellte sich Barthle hinter das Zitat von Minister Alexander Dobrin: „Ohne Mobilität keine Prosperität“. Der Ausbau und die Sanierung im Bereich der Verkehrsinfrastruktur seien ebenso dringend wie der Ausbau der mobilen Digitalisierung. 2016 werde der Bund dafür 13 Milliarden Euro investieren.

 

Im neuen Bundesverkehrswegeplan habe der Bund eine eigene Priorisierung. Dabei soll gelten: „Was oben steht, wird in den nächsten 5 Jahren gebaut.“

Zu den zahlreichen Vorhaben, die dabei gestreift wurden, gehörte auch der Neubau der B 30 West zwischen Ravensburg und Friedrichshafen. Barthle will sich dafür einsetzen, dass dieses Vorhaben als vordringlicher Bedarf eingestuft wird. Dafür sei allerdings erforderlich, dass die Region geschlossen auftrete – wie in den 90er Jahren.

"Die Versammlung ist sich darin einig, dass die Westumfahrung aus nachvollziehbaren Gründen zu bevorzugen ist", erklärte CDU Vorsitzende Sylvia Zwisler. Landtagskandidat August Schuler wird sich mit ganzer Kraft für den Weiterbau der B 30 im Landtag einsetzen. Für die Westumfahrung sprachen sich unisono die CDU Vorsitzende aus Meckenbeuren Angela Stofner und Frauen Unions Vorsitzende Edeltraud Feistner aus.


Sinnigerweise fand die Veranstaltung, die unter dem Thema stand:„Wirtschaft braucht Mobilität“, in den Räumen des Busunternehmens Strauß statt. Der Geschäftsführer der Firma nutzte die Gelegenheit , um seine Sorgen über die von der Landesregierung geplante ÖPNV-Finanzierungsreform zu thematisieren, die sich gerade für den ländlichen Raum sehr nachteilig auswirken würde.

 

 

(von rechs nach links)
Philipp Reinalter, Firma Omnibus Strauss
Sylvia Zwisler, CDU Vorsitzende, Stadträtin in Tettnang
Norbert Barthle, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr
August Schuler, Landtagskandidat im Wahlkreis 69 und Stadtrat in Ravensburg